EMG Messung Rückenmuskulatur
Der "direkte Blick" in den Muskel
Rückenschmerzen können unser Wohlbefinden im Alltag und unsere Leistungsfähigkeit einschränken. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und der Aktivität der Rückenmuskulatur.
Die Oberflächen-Elektromyographie (EMG) ermöglicht eine präzise und objektive Analyse der Funktion der Rückenmuskulatur. Mithilfe schmerzfrei auf der Haut angebrachter Elektroden wird die Muskelaktivität während standardisierter Halte- und Bewegungsaufgaben gemessen.
Im Gegensatz zu MRT oder Röntgen untersucht die EMG nicht die Struktur, sondern die Funktionsfähigkeit der Muskulatur. Dabei werden Muskelaktivierung, muskuläre Ermüdung sowie Unterschiede zwischen der rechten und linken Körperseite erfasst. So können funktionelle Defizite und muskuläre Dysbalancen erkannt werden, die häufig Ursache oder Folge von Rücken- und Nackenschmerzen sind.
Die objektiven Messergebnisse ermöglichen eine gezielte Planung individueller Therapie- und Trainingsmaßnahmen sowie eine zuverlässige Verlaufskontrolle. Die EMG ergänzt die klinische Untersuchung und trägt dazu bei, Beschwerden präziser einzuordnen und die Behandlung optimal auf den Patienten abzustimmen.
Vorteile der EMG-Messung Rückenmuskulatur
- EMG erlaubt den “direkten Blick in den Muskel”
- Erlaubt die quantitative und objektive Erfassung der Muskelfunktion
- Hilft bei operativen Entscheidungsprozessen
- Dokumentiert Therapie- und Trainingsprozesse
- Hilft Patienten, ihre Muskeln zu finden/aktivieren
- Erlaubt die Analyse und Optimierung von Sporttechniken
- Erfasst die muskuläre Beanspruchung in Alltagsbewegungen und Arbeitsabläufen